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Solaranlage

Die Energiepreise steigen immer weiter. Brennstoffe werden immer teurer und Industrie und Privathaushalte steuern um auf erneuerbare Energien. Wie mache ich meinen Haushalt fit für die Zukunft? Wie spare ich Energie ein oder erzeuge sie gar selbst, um unabhängig von steigenden Preisen am Energiemarkt zu werden? 

Solaranlage

Solaranlagen, mit denen Sie selbst Strom oder Wärme erzeugen, können schon heute den entscheidenden Unterschied machen. Warum es sich lohnt, jetzt in Solarenergie zu investieren, und welche unterschiedlichen Möglichkeiten es dabei für Hausbesitzer gibt, will der folgende Beitrag kurz aufzeigen. 

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Anschaffung einer Solaganlage lohnt sich jetzt besonders, denn die Energiepreise steigen und die Investitionskosten fallen.
  • Mit Photovoltaikanlagen können Sie Strom zum Eigenverbrauch erzeugen und speichern. Bereits ab 25 Quadratmetern freier Dachfläche kann genug Energie für den Eigenverbrauch eines kleinen Einfamilienhauses generiert werden. Überschüssige Energie kann gegen Vergütung ins Netz eingespeist werden.
  • Thermische Solaranlagen liefern Energie in Form von Wärme und werden vor allem zur Warmwasseraufbereitung und zur Erwärmung der Wohnräume genutzt.
  • Solaranlagen rechnen sich mit der Zeit. Dank der hohen Lebensdauer moderner Solarpanels kann noch viele Jahre mit Rendite gerechnet werden.
  • Die Installation einer Solaranlage wird durch Zuschüsse und Vergünstigungen staatlich gefördert.
Definition

Thermische Solaranlage oder Photovoltaik – was sind die Unterschiede?

Photovoltaikanlagen erzeugen Strom, solarthermische Anlagen hingegen Wärme. Beide Technologien werden heute in einer Vielzahl von Gebäuden und Einfamilienhäusern eingesetzt. Hier gilt es also im Vorhinein zu entscheiden, welche Nutzung der Sonnenenergie für den eigenen Haushalt am sinnvollsten ist.

So kann mit modernen Photovoltaikanlagen problemlos der Eigenbedarf an Strom eines Einfamilienhauses gedeckt werden. Die überschüssige Energie an sonnigen Tagen kann in Stromspeichern gespeichert oder gegen Vergütung ins Stromnetz eingespeist werden. 

Thermische Solaranlagen hingegen liefern Energie in Form von Wärme und können zur Warmwasserbereitung und zum Heizen der Wohnräume genutzt werden. Die Solarthermie ist vor allem dort sinnvoll, wo besonders auf die Energiebilanz geachtet werden muss.

Solaranlage

Tipp: Für eine gute Rendite sollten Solaranlagen großzügig geplant werden. Hierbei begleitet Sie S-Kreditpartner mit dem passenden Modernisierungskredit.
 

Wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Mit der Installation einer PV-Anlage können Sie sich unabhängig von steigenden Energiepreisen machen. Auch wenn die Zeiten hoher Renditeerwartungen durch die Einspeisung von Solarstrom vorbei zu sein scheinen, die Installation einer PV-Anlage rechnet sich heute mehr denn je. Grund hierfür ist vor allem das Verhältnis der steigenden Energiepreise zu den sinkenden Anschaffungskosten hochmoderner Solarpanels und Stromspeicher. 

Solaranlage

Moderne Solaranlagen benötigen etwa drei Solarmodule, um 1 kWp (bis zu 950 kWh) Strom zu erzeugen. So lässt sich bereits ab 25 Quadratmetern freier Dachfläche genug Energie für den Eigenverbrauch eines Einfamilienhauses generieren. Gerade bei einem hohen Eigenverbrauchsanteil zahlt sich die Investition in eine großzügige PV-Anlagen über ihre Laufzeit hinweg aus. 

Auch wenn moderne Stromspeicher in der Anschaffung immer noch recht teuer sind, tragen sie doch wesentlich zur Effektivität einer Solaranlage bei. Denn via Batterie wird hier tagsüber Solarstrom gespeichert, der nachts verwendet werden kann, beispielsweise um ein Elektroauto zu laden.  

Wann ist eine Solarwärmeanlage sinnvoll?

Im Gegensatz zur Photovoltaikanlage setzt eine Solarthermieanlage Sonnenlicht nicht in speicherbaren Strom, sondern in Wärmeenergie um. Diese Energie kann direkt zur Warmwasserversorgung oder zum Beheizen von Räumen genutzt werden.

Solarthermische Anlagen sind vor allem bei Neubauten attraktiv, können aber auch in älteren Gebäuden zum Einsatz kommen, vor allem dann, wenn die Erneuerung der Heizungsanlage geplant ist. Statt bei den Stromkosten sparen Sie mit einer solarthermischen Anlage Brennstoffkosten ein: Mit einer gut ausgebauten Anlage lassen sich bis zu 60 % der Warmwasserbereitung oder, bei Energieeffizienzhäusern, bis zu 50 % der Heizenergie über Solarenergie abdecken.

Gerade bei Neubauten kommen oft Solarwärmeanlagen zum Einsatz, denn das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sieht vor, dass ein Teil der benötigten Wärme durch erneuerbaren Energien erzeugt werden muss. Bereits ab 2024 soll hier eine Quote von 65 % erreicht werden. Mit einer solarthermischen Anlage lässt sich die Energiebilanz eines Hauses deutlich verbessern. Sie können sowohl im Verbund mit Brennstoffheizungen, wie einer Palletheizung, einem Ölkessel oder einer Gasheizung, als auch gemeinsam mit einer modernen Wärmepumpe betrieben werden.

Vorsicht:

Warum sollten Solaranlagen großzügig geplant werden?

Solaranlagen rechnen sich mit der Zeit. Dank der langen Nutzungsdauer moderner Solarpanels von bis zu 30 Jahren kann nach der Amortisierung noch viele Jahre mit Rendite gerechnet werden. Dabei gilt natürlich, je großzügiger Sie Ihre Anlage planen, desto mehr sparen Sie in den Folgejahren an Energie- oder Brennstoffkosten ein.

Sind große freie Dachflächen vorhanden, ist es daher sinnvoll, diese für Solarpanels nutzbar zu machen. Denn je mehr Strom oder Wärme Sie selber erzeugen können, desto geringer die Kosten Ihrer monatlichen Strom- oder Gasrechnung. Da die Energiepreise zudem stetig steigen, amortisiert sich eine Anlage, die den Eigenbedarf zu weiten Teilen decken kann, deutlich schneller, als eine kleinere Installation, die dieses vielleicht nicht vermag.

Haben Sie Überkapazitäten? Dann verdienen Sie Geld damit. Bei einer Photovoltaikanlage ist es möglich, den selbst erzeugten Strom gegen eine Einspeisevergütung (derzeit bei etwa 7 Cent/kWh) in das örtliche Stromnetz einzuspeisen. Mit speziellen Stromspeichern hingegen können Sie Ihre Sonnenenergie auch nachts nutzbar machen. Gerade wenn Sie eine großzügige Anlage planen, lohnt sich die Investition in einen Stromspeicher, um so viel kostenfreien Strom wie möglich nutzbar zu machen.   

Sicher in die emissionsfreie Zukunft mit S-Kreditpartner

Sind Sie und Ihr Eigenheim fit für die Energiewende? Natürlich sind Modernisierungen kostenintensiv, doch am Ende rechnen sich Investitionen vor allem dann, wenn man sie frühzeitig macht. Aufgrund steigender Energiepreise und fallender Anschaffungskosten ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um in Ihr Eigenheim oder Ihre Eigentumswohnung zu investieren.

Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur vom Bund, sondern auch den Ländern und Kommunen massiv gefördert. Dazu gehören auch Förderprogramme für private Solar- und Photovoltaikanlagen. So profitieren Sie aktuell von direkten Zuschüssen, die je nach Bundesland variieren und je nach Größe der Anlage berechnet werden.

Natürlich stellt Ihnen S-Kreditpartner die Finanzierungsmöglichkeiten für Ihr Modernisierungsvorhaben bereit. Unser Modernisierungskredit bietet zinsgünstige Darlehen mit passenden Laufzeiten, damit Ihr Vorhaben gelingt und Sie sicher in die Zukunft der erneuerbaren Energien starten können.

Häufig gestellte Fragen zu Solaranlagen

Hierzu muss die Anlage einen Einspeisezähler besitzen. Dieser misst die Kilowattstunden, die die Anlage in das öffentliche Stromnetz einspeist. Die Daten des Zählers gelten dabei auch als Berechnungsgrundlage für die PV-Einspeisevergütung. In der Regel wird der Einspeisungszähler vom örtlichen Stromversorger bereitgestellt. 

Neben günstigen Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) profitieren Sie aktuell von direkten Zuschüssen, die je nach Bundesland variieren und je nach Größe der Anlage berechnet werden. Lassen Sie sich von Ihrer Sparkasse beraten. Zögern Sie nicht, auch eigeninitiativ in die Technik von morgen zu investieren. Ein Kredit aus der Sparkassen-Finanzgruppe verschafft Ihnen die finanziellen Freiheiten dafür.

Die Amortisierungszeit einer Solaranlage ist vor allem von den Energie- und Brennstoffpreisen abhängig. Aktuell rechnet sich eine Solaranlage mit hohem Eigenverbrauchsanteil meist bereits nach 10 bis 14 Jahren. Bei fallenden Anschaffungskosten und steigenden Energie- und Brennstoffpreisen ist jedoch damit zu rechnen, dass moderne Solaranlagen mittelfristig deutlich früher rentabel sein werden.

Die meisten Hersteller moderner Solaranlagen garantieren eine Laufzeit von 20 bis 30 Jahren. Erst dann verlieren Solarpanels an Wirkungsgrad und sollten ausgetauscht werden.

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